{"id":164,"date":"2016-10-16T11:28:51","date_gmt":"2016-10-16T09:28:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dr-idelmann.com\/de\/?p=164"},"modified":"2016-10-16T14:40:37","modified_gmt":"2016-10-16T12:40:37","slug":"spanische-unternehmen-sehen-beim-brexit-hohe-belastungen-fuer-die-spanische-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-idelmann.com\/de\/spanische-unternehmen-sehen-beim-brexit-hohe-belastungen-fuer-die-spanische-wirtschaft\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfunternehmen aus Spanien sehen beim &#8218;Brexit&#8216; hohe Belastungen f\u00fcr die spanische Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Wie die spanische Wirtschaftstageszeitung &#8222;Expansi\u00f3n&#8220; in ihrer Ausgabe vom 30. Oktober 2016 berichtet, sehen die in Gro\u00dfbritannien\u00a0operierenden spanischen Unternehmen bei einem &#8218;Brexit&#8216; hohe Belastungen auf sich zukommen.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr\u00a0werden zum einen in der jetzt deutlich sp\u00fcrbaren Abwertung des britischen Pfunds\u00a0gegen\u00fcber dem\u00a0Euro gesehen.\u00a0Die Pfund-Abwertung f\u00fchrt\u00a0bereits jetzt zu einer deutlichen Reduzierung\u00a0von\u00a0Dividendenzahlungen\u00a0an die spanischen Muttergesellschaften und Aktion\u00e4re.\u00a0Hinzukommen die Kosten f\u00fcr die Absicherung von W\u00e4hrungsschwankungen (W\u00e4hrungs-Swaps), die bei einem zunehmend volatileren Wechselkurs des Pfunds zum Euro f\u00fcr notwendig erachtet werden.<\/p>\n<p>Zum anderen wird bef\u00fcrchtet, dass zuk\u00fcnftig Handelshemmnisse bestehen k\u00f6nnten, die sowohl\u00a0den Export wie auch\u00a0das operative Gesch\u00e4ft spanischer Unternehmen behindern bzw. durch administrative\u00a0H\u00fcrden und Z\u00f6lle\u00a0mit Zusatzkosten belasten k\u00f6nnten. F\u00fcr das laufende Jahr werden die Kosten des angek\u00fcndigten Brexits f\u00fcr spanische Unternehmen auf circa vier Milliarden Euro beziffert. Besonders betroffen sind Unternehmen aus der Bau- und Infrastrukturbranche wie Ferrovial und Sacyr, Banken wie die in Gro\u00dfbritannien stark vertretene Banco Santander, sowie Unternehmen aus der Telekommunikations- und Energiebranche, namentlich Telef\u00f3nica und Iberdrola.<\/p>\n<p>Auch in Spanien wird infolge des Brexits mit einen Teilr\u00fcckzug britischer Unternehmen gerechnet, was sich m\u00f6glicherweise negativ auf die B\u00fcroimmobilienm\u00e4rkte in den Wirtschaftszentren, namentlich in Madrid und Barcelona, auswirken k\u00f6nnte. Auf der anderen Seite wird damit gerechnet, dass britische Unternehmen aus der Finanzbranche verst\u00e4rkt Unternehmungen auf dem Kontinent gr\u00fcnden, um von dort aus freien Zugang zum Euroraum zu erhalten. Hier k\u00f6nnte Madrid als Finanzzentrum Spaniens von einem Exodus aus der Londoner City profitieren, \u00e4hnlich wie dies f\u00fcr Frankfurt und Paris vorhergesagt wird.<\/p>\n<p>Ob sich das schw\u00e4chelnde Pfund und zuk\u00fcnftige\u00a0Einreise- und Aufenthaltsbeschr\u00e4nkungen\u00a0negativ auf den in Spanien wirtschaftlich sehr bedeutenden Tourismus aus Gro\u00dfbritannien auswirken wird, bleibt abzuwarten. Spanien hat im Jahre 2016 einen Rekord im Tourismus-Sektor verzeichnen k\u00f6nnen. Insofern gehen viele Beobachter davon aus, dass etwaige R\u00fcckg\u00e4nge aus Gro\u00dfbritannien durch Zuw\u00e4chse aus anderen Regionen kompensiert w\u00fcrden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie die spanische Wirtschaftstageszeitung &#8222;Expansi\u00f3n&#8220; in ihrer Ausgabe vom 30. Oktober 2016 berichtet, sehen die in Gro\u00dfbritannien\u00a0operierenden spanischen Unternehmen bei einem &#8218;Brexit&#8216; hohe Belastungen auf sich zukommen. 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